Antrag: Einführung eines städtischen Förderprogramms für energetische Gebäudesanierung

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Stadt Lampertheim führt zum 1.1.2012 das in der beigefügten Richtlinie detailliert beschriebene städtische Förderprogramm für energetische Gebäudesanierung im Bestand ein. Das Förderprogramm erhält einen Umfang von 30.000 Euro pro Jahr. Die Förderung ist nach Effizienzhaus-Standards der KfW gestaffelt und beträgt zwischen 1500 und 2500 Euro pro Einzelobjekt.

Begründung:

Um einen Umstieg auf 100 % erneuerbare Energien zu realisieren, ist eine erhebliche Senkung des Energieverbrauchs notwendig. Das größte Potenzial zur Energieeinsparung und zur Verminderung von Treibhausgasemissionen liegt in der energetischen Gebäudesanierung.

Das städtische Programm soll als zusätzlicher Anreiz zum bestehenden KfW-Förderprogramm auf Bundesebene dienen. Durch die Koppelung mit dem KfW-Förderprogramm wird gewährleistet, dass Mittel hieraus nach Lampertheim fließen, was auch Impulse für die lokale Wirtschaft setzt.

Die Stadt Lampertheim wird zukünftig keinen Ökostrom mehr beziehen. Die hierfür ursprünglich angedachten Mittel (30.000 Euro/Jahr) sollen für das Förderprogramm eingesetzt werden.

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Antrag zu energiepolitischer Zielsetzung und Beitritt zu MetropolSolar Rhein-Neckar

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Stadt Lampertheim strebt in den nächsten Jahrzehnten einen vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien an. Hierunter ist zu verstehen, dass auf Lampertheimer Gemarkung bzw. durch Investitionen von Lampertheimer Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mindestens genauso viel Strom, Wärme und Kraftstoffe erzeugt werden sollen, wie in Lampertheim verbraucht wird. Im Stromsektor, wo der Umstieg bundesweit bereits am weitesten fortgeschritten ist, soll die regenerative Vollversorgung bis spätestens 2030 realisiert sein. Bis zum Ende der Wahlperiode 2016 sollen zudem folgende Teilziele erreicht werden.

  1. Die Stadt Lampertheim strebt in den nächsten Jahrzehnten einen vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien an. Hierunter ist zu verstehen, dass auf Lampertheimer Gemarkung bzw. durch Investitionen von Lampertheimer Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mindestens genauso viel Strom, Wärme und Kraftstoffe erzeugt werden sollen, wie in Lampertheim verbraucht wird. Im Stromsektor, wo der Umstieg bundesweit bereits am weitesten fortgeschritten ist, soll die regenerative Vollversorgung bis spätestens 2030 realisiert sein. Bis zum Ende der Wahlperiode 2016 sollen zudem folgende Teilziele erreicht werden:
    a.      Jedes Jahr sollen mindestens drei städtische Gebäude mit Passivhaus-Komponenten
              energetisch saniert werden.
    b.      Bis 2016 soll der Anteil der erneuerbaren Energien am örtlichen Stromverbrauch von
              derzeit 6 auf 20 Prozent gesteigert werden.
  2. Um diese Ziele zu bekräftigen und um Kontakte zu gleichgesinnten Partnern zu knüpfen, tritt die Stadt Lampertheim zum 1.1.2012 dem Verein MetropolSolar Rhein-Neckar e.V. bei.

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Antrag: Energetische Sanierung städtischer Liegenschaften 2012

Antrag: Energetische Sanierung städtischer Liegenschaften 2012

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Im Haushaltsentwurf 2012 ist vorgesehen, die Kindertagesstätten Dieselstraße und Neuschloß zu sanieren. Die Verwaltung soll ermitteln, wie hoch die Mehrkosten einer energetischen Sanierung mit Passivhaus-Komponenten wären. Weiterhin sind ein drittes Objekt zur energetischen Sanierung mit Passivhaus-Komponenten vorzuschlagen und die damit verbundenen Kosten darzustellen. Die Stadtverordnetenversammlung beabsichtigt, auf dieser Basis Anfang 2012 einen entsprechenden Nachtragshaushalt zu verabschieden.

Begründung: erfolgt mündlich